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Mittwoch, 22. Januar 2014

Mein Atelier /// My Atelier



Heute Vormittag räumte ich meinen Arbeitsplatz auf. Das muss manchmal sein, damit die Kreativität wieder Platz hat.

"Aufgabe von Kunst ist es heute, Chaos in die Ordnung zu bringen." - Theodor W. Adorno,

Gestern besuchte ich eine Fortbildung in der Schule der Phantasie Krumbach. 
Es war wirklich interessant und ich wurde wieder in meiner pädagogischen Arbeit bestätigt.

Nämlich dass Kinder Langeweile brauchen. Kreativität und ästhetisches Tun kann nur entstehen wenn sich Kinder langweilen. Die Kinder in meiner Hortgruppe dürfen sich langweilen und ich beobachte immer wieder gerne den Prozess wie die Langeweile plötzlich in kreatives Tun umschlägt. Wie sie gemeinsam zu phantasieren beginnen, wie sie aus dem Nichts Spiele entwickeln oder aus verschiedenen Materialien Kunst erschaffen. 

Dieser natürliche Schaffensprozess benötigt neben einer Erzieherin die Langeweile zulässt auch eine fülle an Materialien und Möglichkeiten. Damit meine ich aber keinesfalls die fülle an Spielsachen oder gerade das Gegenteil, denn "Mangel" erweitert den Horizont genauso wie das gepflegte langweilen.






Sonntag, 21. April 2013

Spielzeug vs. Zeug zum Spielen



Durch Zufall bin ich gestern auf die Blogparade von BerlinFreckles gestoßen. Das Thema heißt "Spielzeug vs. Zeug zum Spielen" - Partner dieser Blogparade ist Tollabox. Eine kreativ Box für Kinder.

Es ist das erste mal das ich bei einer Blogparade mitmache. und ich muss zugeben, bis gestern wusste ich nicht mal wirklich was das ist :)
Der Grund warum ich mich bei der Blogparade beteilige ist das tolle Thema! Ich bin zwar noch nicht Mama, aber Erzieherin. Hier ein paar Beispiele aus meinem Erzieheralltag:
  • Wir haben regelmäßig sogenannte "Spielzeugtage" in unserer Kita. Am besagten Spielzeugtag bringen die Kinder Spielsachen von zu Hause mit. Und was da nicht alles angeschleppt wird! Plastiktraktoren, mit Jauchefass und Mähdrescher (Ich arbeite in einer etwas ländlichen Kita ;)), Lebensgroße Plüsch-Ponys, Barbie - Schiffe oder Häuser, etc... Die mitgebrachten Spielzeuge sind dann meist eine halbe Stunde interessant - gespielt wird dann doch lieber mit Kanthölzern oder Knetmasse.
  •  Ebenso regelmäßig gehen die Kindergartenkinder in den Wald. Wir verbringen dann den gesamten Vormittag im Freien - ohne Spielzeug, nur mit Ästen, Steinen, Erde, Wasser und der Natur. Quengeleien? Streit? Langeweile? Fehlanzeige! Die Kinder sind an einem Waldvormittag deutlich entspannter, ausgeglichener und fröhlicher - und laut den Eltern schlafen sie abends auch besser!
  • Meine Kollegin schaffte sich für ihre Gruppe 2 Eimer Zaubersand an. Das ist Sand, der in der Hand zerfällt, wenn man ihn aber fest drückt sehr gut seine Form behält. Weil der Frühling sooo lange auf sich warten ließ, bekamen die Kinder die Möglichkeit im Gruppenraum zu kneten. Was soll ich sagen? das andere Spielzeug war ziemlich aus der Mode gekommen!